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2.5. -> Premiere: "Die Sturheit" in Frankfurt am Main -> Kleines Haus, schauspielfrankfurt
Regie: Burkhard C. Kosminski

Im Rahmen der Frankfurter Positionen hat das schauspielfrankfurt gemeinsam mit der BHF-BANK-Stiftung Rafael Spregelburd gebeten, ein neues Stück zu schreiben, das im April seine Uraufführung erleben wird.

Rafael Spregelburd (*1970 in Buenos Aires) ist ein argentinischer Dramatiker, Regisseur und Übersetzer und ein wichtiger Vertreter des zeitgenössischen argentinischen Theaters. Er lebt und arbeitet hauptsächlich in seiner Heimatstadt Buenos Aires. Seine Stücke und Übersetzungen wurden mit vielen internationalen Preisen bedacht und haben mehrere Veröffentlichungen und Inszenierungen erlebt.

Das Hauptwerk von Rafael Spregelburd ist die Heptalogía de Hieronymus Bosch (Heptalogie des Hieronymus Bosch), ein Zyklus von sieben Stücken, der noch nicht abgeschlossen ist. Bisher wurden folgende Teile veröffentlicht bzw. inszeniert: La inapetencia(Die Appetitlosigkeit), La extravagancia (Die Überspanntheit), La modestia (Die Bescheidenheit), La estupidez (Die Dummheit), El pánico (Die Panik), La paranoia (Die Paranoia).

schauspielfrankfurt in Koproduktion mit dem Nationaltheater Mannheim

Stückauftrag im Rahmen der Frankfurter Positionen - eine Initiative der BHF-BANK-Stiftung
Weitere Informationen unter: schauspielfrankfurt
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9.5. -> "Die Sturheit" von Rafael Spregelburd -> Nationaltheater Mannheim
Eine Koproduktion von Nationaltheater Mannheim und schauspielfrankfurt.

Der 1970 in Buenos Aires geborene Autor, Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter Rafael Spregelburd ist einer der profiliertesten Theatermacher Lateinamerikas. Er studierte an der Fakultät für Philosophie und Literatur der Universität von Buenos Aires, die er 1996 verließ, um sich ausschließlich dem Theater zuzuwenden. Zunächst begann er als Schauspieler, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Seit 1995 inszeniert Rafael Spregelburd zumeist seine eigenen Stücke, für die er vielfach ausgezeichnet wurde. In Deutschland wurde er bekannt durch Inszenierungen seiner fünfteiligen Heptalogie des Hieronymus Bosch.

Die 2001 erstmals veranstalteten Frankfurter Positionen, eine Initiative der BHF-Bank-Stiftung, verstehen sich als Experimentierfeld. Mittels verschiedener Sparten der Künste sowie mit Begleitung wissenschaftlicher Statements initiieren sie einen kontinuierlichen kreativen Prozess mit dem Ziel, neue Sichtweisen und soziale Fantasien für den gesellschaftlichen Wandel zu entwickeln. Die Frankfurter Positionen 2008 stehen unter dem Titel "Leben 2.0 - Über die Optimierung von Mensch und Natur", erkunden neue Lebenswelten im Zuge des rasanten biowissenschaftlichen Fortschritts und haben Rafael Spregelburd eingeladen dazu, ein Stück zu schreiben.
Weitere Informationen unter: Nationaltheater Mannheim
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12.5. - 13.5. -> Bruno Beltrão (Brasilien), H3 - Uraufführung -> Charleroi/Danses-La Raffinerie | 20:30 h
Bruno Beltrão has been developing a rigorous and exhilarating body of choreographic work for a number of years now with his Rio de Janeiro-based Grupo de Rua, based on the virile and explosive physicality of hip hop. Coming from the world of street dance, but also trained in contemporary dance and philosophy, Beltrão systematically deconstructs and shifts the codes and languages of hip hop. But far from stopping at this analytical stage, he also shows a consummate talent for choreographic writing. Three years after H2 comes H3. This time, the group has based its work specifically on hip hop techniques from breakdance. The show will have taken a whole year to mature, a year during which the dancers have also been undergoing training in theory. The Grupo de Rua is more than just a dance company: Beltrão considers it a tool of social emancipation as well.
Weitere Informationen unter: Kunstenfestival des Arts
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15.5. - 18.5. -> Crianças Cariocas - Kinder Rios - Eine Installation. Ein Schauspiel. Eine Ausstellung -> Wiener Festwochen, brut im Künstlerhaus | 20.00 Uhr h
Vor elf Jahren haben Favela-Jugendliche in ihrem Hinterhof mit Ziegelsteinen, mit Legobausteinen und Spielzeugautos an einer Modell-Favela zu bauen begonnen und sich einen Spielplatz geschaffen, der den eigenen Alltag widerspiegelt.
Mit TV Morrinho kommt die Gruppe nach Wien und produziert hier in einer Modellbau-Favela live übertragene Filmgeschichten, Short Cuts im Legosteinformat, die von Drogenhändlern und Polizeikommandos ebenso handeln wie von Samba, Funk und einem besseren Leben.
Anschließend spielt die Companhia Vértice de Teatro das Stück A Falta que nos Move, in dem junge Leute aus der Mittelschicht beim Abendessen auf das Loch zurückblicken, in das ihre Kindheit während der Zeit der brasilianischen Militärdiktatur gefallen ist. In einem subtilen Spiel zwischen Fiktion und Dokumentation entdecken sie ihre individuellen Identitäts- und Erinnerungslücken als Gemeinsamkeit und Ansporn.
Das brasilianische Doppelprojekt beleuchtet mit den Mitteln von Theater, Video-Performance und Installation die zwischen Morro (Favela-Hügel) und Asfalto (Strandpromenade) zweigeteilte Stadt und ihre zerrissenen Bewohner.
Weitere Informationen unter: Wiener Festwochen
15.5. - 18.5. -> Bruno Beltrão (Brasilien), H3 -> Charleroi/Danses-La Raffinerie
Weitere Informationen unter: Kunstenfestival des Arts
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21.5. -> "Die Panik" von Rafael Spregelburd -> Luzerner Theater
Regie: Andreas Herrmann
"Die Panik" ist der fünfte Teil eines siebenteiligen Zyklus, der Heptalogie des Hieronymus Bosch. Der 1970 geborene Rafael Spregelburd zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Autoren Argentiniens. Im Prado in Madrid stiess er auf Hieronymus Boschs berühmte Bildtafel mit der kreisförmigen Darstellung der Sieben Todsünden. Seitdem schreibt er an einem Zyklus, in dem er nach den modernen Entsprechungen von Zorn, Hochmut, Wollust, Trägheit, Völlerei, Habgier und Neid forscht. In "Die Panik" geht es um das zeitgemässe Äquivalent zur Trägheit - des Herzens und des Geistes. Die entsprechende Bosch-Szene zeigt eine Person, die sich nach getaner Arbeit in einen Sessel fallen lässt, "anstatt sich der verwirrenden Aufgabe zu widmen, das Wort Gottes zu lesen, das sich ihr in einer aufgeschlagenen Bibel anbietet, verführerisch aber sicherlich schwierig, und in Latein". Was Spregelburd aus diesem Motiv entwickelt, ist eine schnelle, fulminante Spielvorlage - eine aberwitzige Geschichte zwischen Familiensaga und Kriminalstück, zwischen Horrorfilm und kunstvoll komponierter Seifenoper.

Emilio wurde tot in der Wohnung seiner Geliebten Regina gefunden. Seine Ehefrau Lourdes und die gemeinsamen Kinder Jessica und Guido sind verzweifelt auf der Suche nach dem Schlüssel von Emilios Bankschliessfach. Ihre Not treibt sie auf verworrene Wege: zur Chefin der Bank, zum Familientherapeuten, zu einer überspannten Party und zu der Hellseherin Susana Lastri. Diese soll Kontakt aufnehmen zum verstorbenen Emilio, der von seinem Ableben indes nicht die leiseste Ahnung zu haben scheint. Parallel steckt die Tochter Jessica in der Arbeit für ein zeitgenössisches Tanzstück der Choreografin Elyse Bernard. Besonders dass die Choreografin so beharrlich auf die Arbeit am "Vatermoment" besteht, bleibt den Tänzerinnen ein Rätsel. Erst als Emilios Geist auftritt, um die Legende vom "Buch der Toten" zu erzählen, scheint die verworrene Choreografie einen spirituellen Sinn zu entfalten. Die Geschichte endet und bleibt dennoch Labyrinth. "Es gibt so viele Wege", sagt die Mutter Lourdes, "die alle nirgendwohin führen".
Weitere Informationen unter: Luzerner Theater
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23.5. - 25.5. -> Beatriz Catani (Argentinien): 'Finales' -> Kunstenfestival des Arts, Brüssel, Théâtre L'L
Beatriz Catani's Finales is set during a sleepless and seemingly endless night. This Argentine theatre-maker takes her inspiration from The Passion according to G.H. by the Brazilian writer Clarice Lispector. In the book, an upper-class lady who's gone off the rails stumbles into an existential crisis after phlegmatically staring at the dying convulsions of a cockroach.
Catani takes this as the basis for Finales, which approaches the notion of "finiteness" from several angles. She transposes the framework of Lispector's novel to the stage and creates a curious play in which seriousness and absurdity succeed one another with the associative logic of a dream. She places Finales in an intimate setting that does full justice to the actors' excellent performances and the astonishing power of the script.
Weitere Informationen unter: Kunstenfestival des Arts
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25.5. -> "Die Panik" von Rafael Spregelburd -> Luzerner Theater
Regie: Andreas Herrmann
Weitere Informationen unter: Luzerner Theater
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27.5. -> "Die Panik" von Rafael Spregelburd -> Luzerner Theater
Regie: Andreas Herrmann
Weitere Informationen unter: Luzerner Theater
27.5. - 31.5. -> Beatriz Catani (Argentinien): 'Finales' -> Kunstenfestival des Arts, Brüssel, Théâtre L'L | 20.30 h
Weitere Informationen unter: Kunstenfestival des Arts
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30.5. -> "Die Panik" von Rafael Spregelburd -> Luzerner Theater
Regie: Andreas Herrmann
Weitere Informationen unter: Luzerner Theater
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